Seit 1. Mai ist die App mit dem bescheidenen Namen “Laudate Nr. 1 katholische App” auch auf Deutsch erhältlich – mit durchaus kreativen Übersetzungen: “Tägliche Messwerte” liefern die Schriftstellen des Tages. Die App ist mit Evangelizo vernetzt, z.B. unter der Kategorie “Heiliges [sic] des Tages”. Ein besonderes Plus finde ich die drei Kreuzwege, unter anderem von Papst Johannes Paul und Papst Benedikt. Dazu der “Rozenkranz” – wobei ich noch nicht weiß, ob ich den wirklich mit Hilfe dieser App beten werde. Stundengebet auf englisch, die Neue Amerikanische Bibel bzw. Bibel auf Englisch. Die Nr.1 unter den Meldungen ist sicher das Laden der täglichen Messtexte mit der orginellen Übersetzung “Erhalten der Massenmesswerte”. Insgesamt ist die App symptomatisch für die Präsenz katholischer Apps: gute Ansätze, aber zu wenig professionell.
Mai 19
Katholische Apps VI: Laudate
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Mai 17
Wie und Was wir kommunzieren
Hieß es früher “Seht, wie sie einander lieben”, so gelte für die Neuevangelisierung die Neuformulierung: “Seht, wie und was sie miteinander kommunizieren”
Paul Wuthe, Medienreferat der Österreichischen Bischofskonferenz
(als Nachtrag zu )
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Mai 17
Katholische Apps IV: OvuView
Dieses Mal eine App, die nicht ausdrücklich katholisch ist, aber hilfreich ist, um katholisch als Ehepaar zu leben. Da ich mich mit dem Diagrammzeichnen bei der Natürlichen Empfängnisregelung (bzw. der Natürlichen FamilienPlanung) nicht anfreunden und konnte eine Excel-Liste geführt hatte, war ich sehr froh, als ich für das Smartphone eine Anwendung gefunden hatte: OvuView.
4 sympto-thermale Methoden (Billings, Rötzer, Konald/Kippley, Cautious), 5 reine schleim-basierende Methoden (5 Day Dry Up, Döring, 21/20 Days Rule, Last Dry Day, 4/5/6 Day Rule), 3 reine temperatur-basierende Methoden (Marshall, 4HT, 5HT) und 2 Kalender-Methoden (Standard Days Method, Kalender-Rhythmus-Methode) sind auswählbar. Trotzdem ist es ratsam, nicht einfach auf diese Anwendung zu vertrauen, sondern selbst genug Fachwissen zu haben, um die Werte selbst deuten zu können.
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Mai 14
Die methodische und die inhaltliche Häresie
In letzter Zeit, ohne die negativen Beispiele dafür aufzählen und damit vergrößern zu wollen, ist mir klar geworden, dass es eine zweifache Häresie gibt: die inhaltliche Häresie, die oft leichter ausmachbar ist, weil objektiver feststellbar, ob etwas der kirchlichen Lehre entspricht oder nicht, und die methodische Häresie.
Diese methodische Häresie operiert zumeist mit korrekter kirchlicher Lehre. Aber die Art und Weise dieses Umgangs entspricht dabei nicht der kirchlichen Lehre im Umgang mit Sündern, Häretikern, Suchenden, Zweifelnden oder Andersgläubigen.
Vier Prinzipien hatte Alexander Kissler für einen christlichen Umgang genannt, an denen erkennbar sein soll, dass es sich hier um Christen handelt. Diese vier Prinzipien gelten wohl nicht nur im Internet als die vier katholischen Social-Media-Prinzipien: Verlässlichkeit, Höflichkeit, Kompetenz und Persönlichkeit. Sie sollten wie die kirchliche Lehre in inhaltlichen Fragen auch in der Methode, der Art und Weise des Vorgehens, aufleuchten: “Seht nur, wie sie einander lieben!”
Im Schlusswort des letzten Schreibens der Österreichischen Bischöfe ist zu einer dazu passenden Konfliktkultur zu lesen:
“Wir wollen uns gegenseitig wertschätzen, bestärken und ermutigen. Unterschiedliche Gesichtspunkte und Schwerpunkte sollen uns nicht irritieren. Konflikte, die wir nie ganz überwinden werden, sollen uns nicht demotivieren. Kommunikations- und Kooperationsprobleme sollen uns nicht trennen. Wir sind berufen, ‘eins’ zu sein und um diese Einheit liebevoll zu ringen, damit die Menschen Gott unter uns finden.”
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Mai 13
Kathpress überrascht Blogozese
In der Woche habe ich mich über kathpress gefreut, das den Focus auf Social Media gelegt hat. Dabei wurde nicht nur blogozese.at wahrgenommen, sondern im gleichen Artikel auch andere Blog-Plattformen, bitte unbedingt lesen: http://www.kathpress.at/site/focus/meldungen/medien/database/46774.html
Die anderen Themen des Focus Social Media im Überblick:
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Mai 10
Katholische Apps III: Radio Maria
Radio Maria bietet eine internationale App an. Wer schon immer die anderen Radio Maria Stationen hören wollte, ist hier gut aufgehoben. Österreich liefert zwei Streams an: zu Radio Maria Österreich und zum Jugendwebstream mit christlicher Worshipmusik.
Natürlich kostenlos zum Herunterladen unter: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.liquidair.app5034&feature=search_result#?t=W251bGwsMSwxLDEsImNvbS5saXF1aWRhaXIuYXBwNTAzNCJd
Wer auch andere Radiosender hören möchte, kann dazu TuneIn verwenden, auch dort finden sich Radio Maria Österreich bzw. der Jugendsender unter dem alten Namen “rmxpect”: https://play.google.com/store/apps/details?id=tunein.player&feature=search_result#?t=W251bGwsMSwxLDEsInR1bmVpbi5wbGF5ZXIiXQ..
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Mai 09
Katholische Apps II: Evangelium Tag für Tag
Hier Teil II der Serie katholische Apps:
Das Tagesevangelium am Mobiltelephon, dazu einen Kommentar aus dem reichen Schatz der Kirche. Wunderbar für U-Bahnfahrten. Außerdem kostenlos.
Nachteil: Bei meinem SGII stürzt die App leider ab, wenn ich auf die Tagesheiligen oder die weiteren Bibeltexte des Tages gehen möchte. Und ich bin nicht der einzige, wie die Erfahrungsberichte zeigen.
Herunterzuladen unter: https://play.google.com/store/apps/details?id=org.evangelizo&feature=search_result#?t=W251bGwsMSwxLDEsIm9yZy5ldmFuZ2VsaXpvIl0.
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Mai 08
Katholische Apps I: Stundenbuch-Brevier
“Wo sind die mobilen Apps der Kirche?” fragt Martin Iten im zuvor verlinkten Video. Viele gibt es wahrlich nicht, aber es gibt welche, auf die ich hinweisen möchte.
Den Anfang macht die neue Android-App mit dem Stundengebet:
Herunterzuladen unter https://play.google.com/store/apps/details?id=stundenbuch.stundenbuch
Invitatorium, Lesehore, Laudes, Terz, Sext, Non, Vespers, Komplet auf deutsch, siehe Bild des Hauptmenüs links.
Der Haken daran ist eindeutig der Preis von stolzen 16 Euro – vermutlich sind da die Lizenzrechte für die Texte preistreibend. Daher habe ich heute auch nur die kostenlose Komplet-Version heruntergeladen, um in den nächsten Tagen zu testen, wie es sich mit dem Mobiltelephon so betet.
Was noch in dieser Anwendung fehlt, beschreibt der Entwickler selbst so:
TODO-Liste:
Die folgenden fehlenden Hochfeste werden rechtzeitig eingebaut:
- für den Juni Juni: Dreifaltigkeit, Fronleichnam, Herz Jesu, Geburt Johannes des Täufers, Petrus und Paulus
- für den Jahreskreis: Mariä Aufnahme in den Himmel, Allerheiligen, Allerseelen, Christkönigssonntag
- für die Adventszeit: Hochfest der empfangenen Jungfrau Maria, Weihnachten, Stephanus, Johannes, Unschuldigen Kinder, Hl. Familie, Gottesmutter Maria, Erscheinung des Herrn
2.Priorität haben:
Fehlende Marienfeste und die Feste der Heiligen (kommen fortlaufend)
Fehlende Gebotene/Nicht gebotene Gedenktage der Heiligen (kommen fortlaufend)
Bibelstellen der Psalme/Cantia/Lesungen auf Deutsch statt OSIS-Code.
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Mai 07
Verkündigung und neue Evangelisierung in der Welt von heute
Ein neues Dokument der Österreichischen Bischöfe wurde heute vorgestellt:
Das hier vorliegende Dokument »Verkündigung und neue Evangelisierung
in der Welt von heute« wurde im Auftrag der Österreichischen Bischofskonferenz
erstellt und wird in Verantwortung des Referatsbischofs für Pastoral und Katechese,
Dr. Alois Schwarz, herausgegeben. Die Vorbereitungen dafür erfolgten im
Österreichischen Pastoralinstitut unter der Redaktion von Dr. Walter Krieger.
Ein Beitrag zum Jahr des Glaubens, kirchliche Gremien, die sich mit Neuevangelisierung beschäftigen, – eigentlich ein Grund zur Freude, dass dieses kirchliche Herzensanliegen Beachtung gefunden hat. Doch bei genauer Lektüre enttäuscht das Dokument, weil es hier nicht um “Neues” geht, sondern um “nach Meinung der Pastoralkommision bewährtes” geht. Es polarisiert nicht. Es ist nicht innovativ und richtungsweisend, sondern mittelmäßig.
Die Neuheit des Dokuments wird unter dem Stichwort des Internets ablesbar:
10. 3. INTERNET
Dem Internet gebührt immer mehr Aufmerksamkeit auch im Zusammenhang
mit der Verkündigung. Übersichtlichkeit und Design von Websites sind für de-
ren Gestaltung auf bestimmte Zielgruppen hin wesentlich.
– Bücher und Schriften sind im Internet zu finden.
– Manches lässt sich dafür aufbereiten, besonders jene Publikationen, die für
jüngere Generationen gedacht sind (z. B. Jugendkatechismus,
siehe: www.youcat.org).
– Kurzartikel zu einzelnen Glaubensinhalten, Lexika von Grundbegriffen,
Glaubensinformationen für allgemein Interessierte sollten über jede kirch-
liche Website gut auffindbar sein (entsprechende Links).
– Kursformen für e-Learning werden bereits da und dort erprobt.
– Communities schaffen einen Raum für Gleichgesinnte, die zumeist über ei-
nen bestimmten Zeitraum hinweg besucht werden. Diese eröffnen Mög-
lichkeiten für Kontakte.
– Social networks sind für manche ein Lebensbereich geworden; Christen
sollten hier präsent sein – soweit es ihnen entspricht.
– Neben inhaltlichen Informationen und virtuellen Sozialkontakten können
auch »Angebote« (für Veranstaltungen) platziert werden.
Der Schaukasten als neue Evangelisierung
Ich kann Web2.0 in diesem Dokument nicht entdecken, es könnte vom technischen Stand des Internets her auch vor 10 Jahren geschrieben worden sein…
Sätze wie “Social networks sind für manche ein Lebensbereich geworden; Christen sollten hier präsent sein – soweit es ihnen entspricht.” fehlen z.B. bei “10.8 Schaukasten”, wo es doch auch Pfarrschaukästen gibt, wo man diesen relativierenden Zusatz machen sollte… Eher haben hier die Autoren ihre Distanz zum Internet zum Ausdruck gebracht, sehr schade!
Da tut es gut, dass ich heute auch nochmals diesen Vortrag von der Tagung “Gott im Web” anhören durfte, für mich das Highlight der Tagung:
Vielleicht wäre es notwendig, das Plädoyer von Martin Iten von fisherman.fm bei der nächsten Pastoralkommission vorzuspielen, um diesen frischen und innovativen Geist der Neuevangelisierung deutlich zu machen: “Gebt euch nicht mit Mittelmäßigkeit zufrieden!”
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